Buchausschnitt

Ich wusste nicht, was schlimmer war. Die Tage oder die Nächte. An den Tagen musste ich versuchen, so normal wie möglich meinem Alltag zu bewältigen obwohl mir alles unheimlich schwer vorkam. Doch in den Nächten hatte ich das Gefühl, dass man mich innerlich zerfraß und jeder Traum, den ich träumte, war ein Alptraum aus dem ich schreiend und verschwitzt aufwachte.

 

 Es war ein Hunger in mir, den ich nicht stillen konnte. Ron hatte in mir ein loderndes Feuer entfacht, doch als er ging, nahm er es mit sich und so war alles das blieb kalte, schwarze Asche. Ich war leer, ausgebrannt. Ich empfand Hunger und Müdigkeit. Aber kein Essen und kein Schlaf dieser Welt hätten meine Bedürfnisse stillen können. Ich fühlte mich einsam, obwohl ich nie alleine war. Wenn ich vor lauter Erschöpfung endlich einschlafen konnte, hatte ich Alpträume aus denen ich noch unausgeruhter aufschreckte, als ich ohnehin schon war. Jeder Tag, jede Minute, jede Sekunde war zu lange ohne ihn. Ich musste mich dazu zwingen, weiter zu atmen. Ich musste mich dazu zwingen, meinen Körper am Leben zu halten. Doch es war schwer. So schwer und so anstrengend. Alles raubte mir plötzlich unmenschlich viel Energie. Selbst das Aufstehen aus dem Bett erschien mir an manchen Tagen eine Unmöglichkeit.

 

Ich bin fleißig am Überarbeiten meines Buches und gegen Weihnachten sollten es einige meiner Freundinnen und Freunde bereits das erste Mal lesen. Mit ihrem Feedback werde ich es nochmal überarbeiten und mir dann einen Verlag suchen, der Interesse an einer Veröffentlichung mit mir hätte. Falls jemand Tipps für Verlage hat, freue ich mich auf Kommentare oder Mails!   

Auch neue Kurzgeschichten und Gedichte stehen an und ich werde wahrscheinlich bald wieder etwas Neues posten. 

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