Schreiben um des Schreibens willen

heute soll es darum gehen, was Wort für mich bedeuten. Ich habe schon öfter erwähnt, dass ich sie verwende, um in einer anderen Welt zu versinken. Aber sie sind auch ein bisschen wie eine persönliche Droge. Wenn ich schreiben muss, dann muss ich schreiben. Dann kann ich die Worte nicht in mir behalten. 

Auch wenn ich nicht viel darüber zu reden vermag, kann ich Bücher damit füllen, was es für mich bedeutet, zu schreiben. Ich schreibe, um zu vergessen, um mich zu erinnern, um zu entführen und um nach Hause zu leite. Ich schreibe aus einer Laune- aus Liebe, aus Hass aber auch aus Notwendigkeit. Auch wenn so viele Zeilen nie jemand außer mir lesen wird, muss ich sie aufs Papier bringen. Es ist ein innerer Drang und ein so starkes Bedürfnis, dass ich dessen niemals standhalten könnte. Und das liebe ich so sehr am schreiben- mein vollkommenes aufgehen meines inneren Ichs. 

Und so oft frage ich mich, ob ich Dinge noch tun würde, wenn ich sie nicht un müsste und meistens würde ich mit einem "Nein" antworten können. Doch schreiben würde ich selbst dann noch, wenn mein Leben ein ganz anderes wäre und wenn ich es nicht müsste und keinen Zweck darin sehen könnte. 

Durch diesen Gedanken, durch dieses klare "Ja" zum Schreien, ist mir klar geworden, dass ich meinen Traum niemals aufgeben werde. Ich werde Bücher schreiben, selbst wenn sie niemand liest- selbst wenn sie nicht einmal verlegt werden. Ich werde sie für mich schreiben, damit ich nie verlerne, wie gut es sich anfühlt, all das Wirrwar in seinem Kopf zu sortieren und auf Papier zu heften- fortzuschieben ohne dass es verschwindet. 

Dennoch wird es für immer mein Traum bleiben, Bücher zu schreiben und damit Menschen zu berühren. Ich werde besonders für jene meine Bücher verfassen, die noch nicht mit beiden Beinen im Leben stehen. Die es vielleicht auch nie werden- weil sie es vorziehen, sich einfach im Fluss treiben zu lassen. Für jene, die mir ähnlich sind und aus meinen Büchern lernen können und denen es vielleicht hilft, zu wissen, dass es immer einen Weg gibt. 


Mit all meinen Zeilen möchte ich eigentlich nur sagen, dass es immer ein Traum und gleichzeitig ein Ziel sein wird, Bücher zu veröffentlichen. Aber nicht, weil mir langweilig ist oder weil ich muss, sondern weil ich will. Weil das Schreiben das einzige ist, was ich zu hundert Prozent machen will. 

Und ich denke, jeder sollte so eine Beschäftigung für sich finden und sie niemals aufgeben. Denn wenn etwas von Herzen kommt, dann wird es auch zu einem Herzen gelangen. Alles was es kostet, Träume wahr werden zu lassen, ist Mut. 

Und um mit einem Zitat ab zu schleißen: "Du sagst ich träume zu groß. Ich sage du denkst zu klein." 

 

Und für einen Moment, der so pur und so voller Leben war, da fühlte sie Zufriedenheit. Mit ihrer Umgebung, ihrem Leben- mit sich selbst. Es war so, als würde sie nach langer, langer Zeit wieder durch die Oberfläche der schwarzen Tinte tauchen, in der sie so lange untertaucht war. 

Magdalena A. C. Klos

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Kommentare: 1
  • #1

    halo (Samstag, 05 August 2017 15:21)

    Halo i bims 1 lesa. ^^