Nächte

Manchmal braucht man einfach diese klaren Nächte. Diese Nächte, in denen man nicht schläft, sondern die man draußen verbringt. Mit Gelächter. Mit deinen Freunden. Mit deinem Herzen.

Es ist so wunderschön, wenn du eins bist mit der Nacht und den Schatten, aber gleichzeitig auch eins bist mit dem Tag. 

Und genau diese Nächte bergen unsere Abenteuer. Die Abenteuer, die erlebt werden wollen. Sie funkeln nur so um die Wette, um von denen entdeckt zu werden, die die Chance ergreifen und in den Nächten durch die Stadt schleichen.

Es sind Momente, die du nicht vergisst, sondern an die du irgendwann mal zurückdenkst, wenn du mal wieder gedankenversunken mit dem Bus durch die Straßen der Stadt fährst. Du wirst manche Gassen und Gebäude sehen und du wirst dir ein Lächeln nicht verkneifen können, weil du daran denken musst, was an diesen Orten schon alles geschehen ist. 

Es gibt fast nichts schöneres, als wenn du tatsächlich siehst, wie sich die Nacht in den Tag verwandelt. Wenn du siehst, wie sich die Schleier heben und alles langsam aufwacht. Die Menschen, die Schatten, das Umfeld. Alles ändert sich. Es geschieht plötzlich, aber dennoch so schleichend, dass du es nicht sofort bemerkst. Es ist so wie der Übergang von Frühling auf Sommer. Die Veränderung liegt schon früh in der Luft, aber du merkst den Moment trotzdem nicht, in dem plötzlich Sommer ist.  

 

 

 

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